Baufortschritt in Bildern

Stahlträger notwendig

Stahlträger notwendig

So nach und nach wird nun das Gebäude innen „geöffnet“. Dabei kann es auch zu Überraschungen kommen. Leider hat sich nach dem Öffnen einer Wand (über den zukünftigen Damen-Toiletten) gezeigt, dass dort zwei unterschiedlich hohe Deckenkonstruktionen und damit Raumhöhen aufeinanderstoßen. Die Differenz dabei beträgt ca. 30 cm. Dies war vorher nicht sichtbar, da die Wand vollkommen verkleidet war.

An dieser Stelle werden nun zwei parallel angeordnete Stahlträger mit einem Gewicht von insgesamt ca. 500 kg eingezogen.

Übergabe der Fördermittelbescheide an die Kirchengemeinde Wathlingen

Übergabe der Fördermittelbescheide an die Kirchengemeinde Wathlingen

Für den Umbau des Küsterhauses wurden Fördermittel der EU für die ländliche Entwicklung beantragt. Die Förderung setzt sich zusammen aus: LEADER-Mittel der LEADER-Region Aller-Fuhse-Aue in Höhe von 250.000 € sowie Kulturerbe-Mittel zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) in Höhe von 120.000 €.

Am 1. Oktober wurden die Fördermittelbescheide der LEADER-Region Aller-Fuhse-Aue an uns als Kirchengemeinde überreicht. Der Vorsitzende der Lokalen Aktions-Gruppe Aller-Fuhse-Aue und Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Uetze, Werner Backeberg,  wies in seiner Ansprache darauf hin, dass an die Vergabe von Fördermitteln seitens der EU hohe Anforderungen gestellt werden und man die Komplexität solcher Projekte nicht unterschätzen darf. Er hatte anfangs seine Zweifel, dass die Kirchengemeinde es schafft, diese Anforderungen zu erfüllen. Aber sie hatte dabei die richtige Unterstützung durch die Regionalmanagerin der Geschäftsstelle Amtshof Eicklingen, Gudrun Viehweg.

 

Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde, Dr. Sieglinde Ammann, und ihre Stellvertreterin, Dr. Helga Hemmerich, nahmen die Fördermittelbescheide dankend entgegen.

Anschließend dankte Frau Ammann der LEADER-Aktionsgruppe für das entgegengebrachte Vertrauen und der damit verbundenen Wertschätzung für dieses Projekt. Ohne diese Fördermittel hätten wir dieses Projekt nicht finanzieren können.

 

Durch den Umbau des Küsterhauses zum Gemeindehaus und Gemeindezentrum soll an diese Geschichte wieder angeknüpft werden und eine lebendige Begegnungsstätte für kirchliche und außerkirchliche Gruppen im alten Dorfkern entstehen.

 

 

Frau Ammann bedankte sich bei Frau Viehweg für ihre umfangreiche und stetige Beratung, bei den Vertretern des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Herrn Dierken und Herrn Asaël für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Anträge. Und ein Dank gilt dem Architekturbüro TW.Architekten aus Hannover, vertreten durch Herrn Woschek, für die Bereitschaft, sich diesem Projekt anzunehmen.

Ganz besonders danken wir als Kirchengemeinde dem Kirchenkreis Celle, dem wichtigsten Finanzmittelgeber dieses Projektes, der rund 60 % der Gesamtkosten trägt und den zuständigen Mitarbeitern im Kirchenamt, die uns als Kirchengemeinde in den Jahren der Planung verlässliche Ansprechpartner und Berater waren.

 

 

Die Superintendentin des Kirchenkreises, Frau Dr. Andrea Burgk-Lempart, verwies in ihrem Grußwort zwar auch auf die schwierige finanzielle Lage der evangelischen Kirche und dass es große Anstrengungen für den Kirchenkreis bedeutet, derartige Projekte zu stemmen, aber sie machte auch Mut mit den Worten Ernst Blochs „Man muss in das Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern“.